Catteo Mare 2008

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Der Veloplausch von Cateo Mare ab dem 26. April bis 3. Mai 2008

Nun endlich ist es soweit, nach einer Carfahrt durch die Nacht kamen wir am Samstag um 8 Uhr in Cateo Mare an. Es war nicht gerade ein Genuss, aber alle waren froh hier angekommen zu sein. Nach einem feinen Morgenessen und dem Zimmerbezug  kamen wir dann schon zur Sache. Der obligate Prolog stand an.  Hier kommt es zum Formtest, der schlussendlich entscheidend ist in welche Gruppe man gehört. Besonders bei den vier  Neulingen, Geri Coradi, Sepp Gisler, Fritz Halter und Kurt Sieber war eine gewisse Nervosität bemerkbar. Unter der Leitung von Obergageli Kari  fuhren wir los. Es bildete sich ein langer Tazelwurm der sich in der Landschaft fortbewegt. Dies war für den Strassenverkehr nicht immer von Vorteil. Die Strassen waren nicht sehr breit und somit hatten die Autos Probleme um zu kreuzen. Zuerst ging es gemächlich ins Landesinnere und dann in ein kleines Tal. In de anschliessend Steigung trennte sich dann der Weizen von der Spreu. Die zwei Newcomer Geri und Sepp liessen nichts anbrennen und kamen als erste oben an. Die routinierteren Fahrer wie Kari, Walti und Jürg hielten sich etwas zurück, denn sie wussten ja dass noch einige Tage Radfahren vor uns standen. Nach einem Stundenhalt ging es immer noch bergab und da hatte einer, der Name ist der Redaktion nicht bekannt, das Gefühl, man könnte doch noch etwas schneller Fahren. In einer Kurve übertrieb er es etwas und schon lag er am Boden. Glücklicherweise war ausser einigen Schürfungen nicht viel passiert. Nach dem Nachtessen wurde uns vom Reisebüro ein Drink spendiert und dann waren die Meisten froh, die verdiente Nachtruhe antreten zu können. Heute Samstag ging es dann in drei Gruppen auf die Strasse. Es war wieder einiges los aber weil eigentlich Otto den Bericht schreiben wird, werde ich nicht zuviel ausplaudern. Ein weiterer Bericht wird später folgen.

Zweiter und letzter Teil von Gatteo Mare.

 Leider bewegen wir uns schon dem Ende dieser Velowoche entgegen. Bis jetzt verlief alles wie gewollt oder Vorausgesehen. Die ersten drei Tage hatten wir schönes aber eher kühles Wetter. Wir genossen die Touren, nur die Strassen sind zum Teil in einem erbärmlichen Zustand. Löcher wechseln sich mit Asphaltflicken ab. Trotzdem finden wir die Landschaften wunderbar. Die Hügel mit den Reben und den Baumkulturen präsentieren sich im satten Grün.

Am Dienstag war dann das Wetter regnerisch und wir beschlossen unseren Ruhetag einzuziehen. Es gab dann eine Kulturgruppe die unter der kundigen Leitung von Franz Huber, wie kann es anders sein,  nach Ravenna fuhren. Dort führte er uns zu mehreren Kirchen die reich an Bildern, Mosaiken waren. Die Altstadt war eigentlich nicht mehr vorhanden. Auch von einer Stadtmauer war nichts mehr zu finden. Für solche Städte muss man halt doch in die Toskana gehen. Am Mittwoch waren dann alle wieder voller Datendrang und Energie und mochten die über hundert Kilometer langen Ausflüge gut zu überstehen. Sogar Fritz mit dem Je-ka-mi Velo hatte keine Probleme eine Soloflucht nach hinten durchzustehen. Er war so begeistert von diesem Sport, dass er sich nicht einmal Zeit nahm einen Teller  Spagetti zu essen. Böse Zungen vermuten, dass er vorher in der Marco Pantani Apotheke vorbei gegangen ist.

Auch heute am 1. Mai waren wir auf einer kleineren Tour. Im Gegensatz zu gestern waren keine Lastwagen unterwegs und wir genossen es sehr. Dies brachte uns am Vortag oft ins Schwitzen. Auf die Radfahrer Rücksicht nehmen nehmen kennen die Italiener eher selten. Nach einer schönen Fahrt  über Hügel und Berge kamen wir eher früh ins Hotel zurück und stärkten uns sofort mit Teigware, Aufbau führ die morgige Königsetappe. Die wird uns unser Stehvermögen recht strapazieren, denn es warten auf uns Steigungen und Abfahrten bis 18 %. Klar ist jetzt schon, dass in der zweiten Gruppe unser unverwüstliche Sepp Gisler an vorderster Front anzutreffen ist.

Am Samstag haben wir dann unsere Überführungsetappe zurück nach Bülach wo wir am Sonntag unser Stehvermögen anlässlich des Events „Die Schweiz bewegt sich“ unter beweis stellen können, in welcher Disziplin wird sich noch herausstellen.

Köbi Gehring 

 
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Stand: 19. Mai 2008